mich

„It´s not about touching your toes, it´s what you learn on the way down.“

(Jigar Gor)

Draussenkind

Zum Yoga fand ich als Torwarttrainingskind. Schon damals liebte ich die körperliche Herausforderung, den mentalen Fokus und das sanfte Erden danach, besonders gern unter leuchtendblauem freien Himmel. 

Nach dem Abschied aus dem Leistungssport und meiner Arbeit als Trainerin absolvierte ich meine erste Yogalehrerausbildung, wo ich nicht nur mit dem ein oder anderen Dogma haderte, sondern auch Verletzungen miterlebte. 

Ich stellte fest, dass es vielen Übungen im klassischen Yoga an Stabilität fehlt und es Atemtechniken gibt, die uns eher klein machen als uns zum Wachsen zu bringen – vor allem für den weiblichen Körper aus meiner Sicht eher ungeeignet. 

Das nach unten Ausrichten kann Organe und Gelenke belasten, die ohnehin schon der Schwerkraft, dem Bewegungsmangel, unserem täglichen Stress sowie den Belastungen durch einseitigen Sport oder Fehlhaltung ausgesetzt sind.

Unsere Lebensfreude wird durch den Atem beeinflusst – liegt sie doch in unserem Becken am unteren Rücken und erhebt sich, wenn wir vollkommen schmerzfrei und ganz bei uns selbst sind. 

Unsere herumtollenden Kinder machen es uns vor,

zeigen sie einem doch immer wieder, wie mühelose Aufgespanntheit eine sagenhafte Unbeschwertheit hervorzuzaubern vermag: 

Bewegungsfreude in seiner reinsten Form – von unten nach oben und nicht umgekehrt. 

Ich fand zum CANTIENICA® Training nachdem meine Kinder das Licht der Welt erblickt hatten und ich mich nach kleinen Auszeiten und meiner alten Kraft zurück sehnte. Die Übungen waren überaus effektiv und eröffneten mir neue Räume, aber sie waren auch sehr statisch geprägt. 

Ich begab mich auf die Suche und nahm an Anusara-Masterklassen bei Barbra Noh und Kai Hill teil, wo mit der spiraldynamischen Ausrichtung aber auch mit fließenden Vinyasas gearbeitet wird.

Nach meinen Vinyasa-, Yin- und Hormonyogafortbildungen durfte ich in einem kleinen Yogalehrerteam die CANTIENICA® in YOGA – Ausbildung in der Schweiz mit einem weiteren Diplom abschließen. 

Erst beides zusammen vereint für mich den einzigartigen Yogaflow mit der nötigen Kernstabilität.

CANTIENICA® in YOGA  unterrichte ich mit großer Freude unter anderem an der VHS und in der fabrik Potsdam sowie in meiner Yogascheune und draussen u.a. im Findlingsgarten am Seddiner See.

Online zu unterrichten und mich regelmäßig fortzubilden, erfüllt mich ebenfalls, weil hier über Ländergrenzen hinaus auch unter uns CANTIENICA®  Yogalehrern eine wunderbare Verbindung entstanden ist.

An wald- und wasserreichen Kraftorten die Matte auszurollen, ist für mich aber immer noch das Allerschönste.

Unter einem freien Himmel und mit vollem Herzen diese Art von Yoga in die Welt hinauszutragen, die ursprünglichen Traditionen weiterzugeben und zugleich mit „alten Zöpfen“ aufräumen zu dürfen, macht mich sehr dankbar. 

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